Reduziert 49 000,- €

Hier wird ein ganz besonders interessantes Objekt angeboten. Am Rande des Boronka Naturschutzgebietes, in Csömend bei Marcali steht dieser Rohbau der nach seiner Fertigstellung einmal rund 270 qm. Wohnfläche bieten wird. Das rund 5000 qm. große Grundstück ist in leichter Hanglage.

Das Haus ist in für Ungarn vollkommen unüblicher Weise etwa 50 mtr. von der Straße in den Hang hinein zurückgesetzt. Schon alleine um diese Genehmigung zu bekommen musste der jetzige Eigentümer tief in die Tasche greifen. Dafür hat aber auch der neue Besitzer von den oberen Fenstern des wunderschönen Türmchens eine unverbaubare Sicht über den Ortsrand und das anschliesende Boronka Naturschutzgebiet.

Hier ein paar Infos über das Boronka Naturschutzgebiet:

Das Boronka-Naturschutzgebiet

Das Boronka-Naturschutzgebiet erstreckt sich über ein ca. 8.000 ha großes Gebiet im Herzen der Region Somogy. Es wird begrenzt durch die Orte Marcali, Mesztegnyö, Böhönye, Nagybajom und Somogyfajsz. Die größtenteils bewaldete Fläche wird von verschiedenen Wasserläufen durchzogen. Zahlreiche Seen und Teiche prägen die ursprüngliche Landschaft. Mitten durch das Naturschutzgebiet fließt der Boronka-Bach, der 12 ehemalige Fischteiche mit einer Fläche von 180 Hektar speist.

Während die sozialistische Landwirtschaft große Teile der Kulturlandschaft Ungarns zerstört hat, scheint hier die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Dämme sind mit Eichen und Erlen überwachsen. Große Röhrichtbestände und weite Teppiche mit Seerosen und seltenen Wasserpflanzen schließen sich an. 1988 wurden die Boronka-Fischteiche durch das Landwirtschaftliche Kombinat zum Verkauf angeboten. Die junge Landesnaturschutzorganisation Somogy kaufte dieses Areal mit Hilfe der Stiftung Europäisches Naturerbe. In dieser Naturoase jagen täglich Seeadler. Schwarzstörche brüten in den Wäldern der Umgebung. Silberreiher, Moorenten, Zwergrohrdommeln und Drosselrohrsänger tummeln sich im Röhricht. An den Dämmen sonnen sich Sumpfschildkröten und nachts werden die Fischotter aktiv.

Das Boronka-Reservat ist zu einem Treffpunkt für Wissenschaftler und Naturfreunde aus aller Welt geworden.

 

Das Dach des Hauses ist aufwendig mit extravaganten grünen Ziegeln eingedeckt.

An den besten Hölzern wurde nicht nur im Innern des Hauses und an der Dachkonstruktion nicht gespart. Auch an den Außenfassaden wurde reichlich von diesem ökologischen Baustoff verarbeitet.

Der Aussenputz wurde selbstverständlich nicht einfach auf dem Mauerwerk aufgetragen. Nein, hier wurde erst ein Vollwärmeschutz angebracht und dann mit Rauhputz überzogen.

Das obere Turmzimmer das einmal einen herrlichen Ausblick über das “Boronka” bieten wird.

Auch hier ist eine besonders aufwendige Dachkonstruktion zu sehen. Auch die Wände im Innern sind zum Teil bereits mit Holz verkleidet.

Im ofenen Obergeschoß sind die Decken und Wände zum Großteil bereits mit Holz verkleidet. Selbstverständlich ist auch die Dachfläche mit besten Materialien bestens isoliert.

Wem die geplanten 270 qm. Wohnfläche nicht ausreichen, der hat immer noch die Möglichkeit auch eine dritte Etage in dem Haus auszubauen.

Beim Innenausbau hat der neue Bauherr noch alle Möglichkeiten der Gestaltung und Aufteilung. So kann zum Beispiel das Obergeschoß als Galerie vollkommen offenbleiben. Möglich ist auch eine elektrisch betriebene Zwischendecke die in der kälteren Jahreszeit aus Energiespargründen geschlossen werden kann. Auch der Treppenaufgang kann noch nach eigenem Gutdünken gestaltet werden.

Auf beiden Etagen ist bisher nur jeweils ein Bad und ein Schlafzimmer abgeteilt.

Der neue Bauherr hat nun freie Gestaltungsmöglichkeiten und kann den Endpreis seines “Schlösschens” je nach verwendeten Materialien  selbst bestimmen.

Der Kaufpreis des Rohbaus beträgt einschliesslich des dazugehörigen Nebengebäudes 59 000 €. Das massiv gebaute Nebengebäude wurde bisher als Pferdestall genutzt. Dies kann jedoch problemlos als Doppelgarage umgenutzt werden.

Die Schätzungen für den finanziellen Aufwand für die Fertigstellung des Hauses belaufen sich laut einem kompetenten ungarischen Bauunternehmer auf etwa 35 000,- €.

Ich bin allerdings der Meinung, dass man hier doch dem herrschaftlichen Erscheinungsbild des Äusseren Rechnung tragen sollte und bei den benötigten Materialien für die Fertigstellung nicht zu sehr sparen sollte. Es sollten sicherlich ordentliche und optisch ansprechende Fenster und Türen verbaut werden. Auf dem Boden würden sich die billigen 1000 Forint Fliesen auch nicht so gut machen wie ein ordentlicher Natursteinbelag. So sollte man diese 35 Tausender besser als unterste Grenze betrachten. Aber ich bin der Meinung, dass man hier ab 100 000,- € sich ein hochherrschaftliches Anwesen in bester Lage erwerben kann.  

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